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Heilverfahren und Ihre Anwendungen

Die Heilverfahren, deren sich Heilpraktiker bedienen, sind besonders
gekennzeichnet durch die Vermeidung von belastenden Nebenwirkungen.
Die Beeinflussung des erkrankten Organismus geschieht auf möglichst
schonende Art und Weise. Sie entspricht den biologischen Bedürfnissen
des kranken Menschen und aktiviert seine Selbstheilungskräfte.

Ausleitungsverfahren


Sie dienen der Befreiung von Giften, Schlacken und Schadstoffen, der Ausscheidung von entzündlichen und anderen Reizfaktoren. Die Ausleitungen erfolgen über die Haut, den Darm und die Harnwege. Das Ansetzen von Blutegeln, das Schröpfen, Baundscheidtieren, das Rödern und die Kantharidenpflasterung sind die häufigsten Methoden der Hautausleitung. Die Darm- und Harnausscheidungen werden medikamentös aktiviert. Der seit Jahrhunderten praktizierte Aderlass ist bewährt zur Kreislaufentlastung und bei Bluthochdruck.

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