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Heilverfahren und Ihre Anwendungen

Die Heilverfahren, deren sich Heilpraktiker bedienen, sind besonders
gekennzeichnet durch die Vermeidung von belastenden Nebenwirkungen.
Die Beeinflussung des erkrankten Organismus geschieht auf möglichst
schonende Art und Weise. Sie entspricht den biologischen Bedürfnissen
des kranken Menschen und aktiviert seine Selbstheilungskräfte.

Akupunktur


An speziellen Punkten, es gibt 372 davon, werden Nadeln in oder durch die Haut gestochen. Dieses Heilverfahren stand schon vor sechstausend Jahren in China in hoher Blüte. Die Wirkung der Nadeln ist sehr vielseitig. Sie beeinflussen Organ- und Nervenfunktionen, bekämpfen Störfelder und Krankheitsherde, beheben Blockaden, indem sie den energetischen und den Flüssigkeitskreislauf im Körper aktivieren. Je nach Stichtechnik und Nadelmaterial können sie stimulierend oder sedierend wirken. Außerdem ist die Akupunktur erfolgreich in der Anästhesie und der Schmerzbehandlung.

Der Akupunktur liegt ein völlig anderes, fernöstliches Weltbild und eine andere Betrachtungsweise des Menschen zugrunde. Die Kunst dieser Methode besteht neben dem Beherrschen der Technik im Wissen um die Zuordnung und die Kombination der Punkte.
Bei der Elektroakupunktur wird mit Schwachstrom gearbeitet und die Haut bleibt unverletzt. Allerdings können tiefer im Gewebe liegende Punkte nicht erreicht werden.


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